Ja, meine Eltern wohnen noch bei mir

Wie ihr euch auf den Studienstart einstimmen könnt, ohne von zu Hause auszuziehen

Studienanfang: Eure Freunde ziehen gerade alle von zu Hause aus? Sie erzählen euch die ganze Zeit, wie toll es ist, die eigene Studentenbude einzurichten, WG-Partys zu schmeißen und sich so auf das Studium einzustimmen? Kein Grund zu verzweifeln! Auch zu Hause bei den Eltern gibt es einiges zu tun, um euch in die perfekte Studienlaune zu versetzen. Hier fünf Tipps zum sofort Nachmachen:

1. Zimmer streichen

Nur weil ihr nicht von zu Hause auszieht, heißt das noch lange nicht, dass ihr keine neue Farbe in euer Leben bringen könnt. Jetzt ist die Gelegenheit, euer Jugendzimmer zu streichen. Egal ob knalliges Grün, feuriges Orange oder träumerisches Himmelblau: Danach ist eure alte Kinderstube nicht wiederzuerkennen.
Jetzt könnt ihr euch in eurem ganz individuellen Studentenzimmer einleben – der perfekte symbolische Neubeginn. Und wem das noch nicht genug ist, der kann auch den einen oder anderen Vormittag in schwedischen Möbelhäusern verbringen. Ihr müsst ja nicht gleich eine komplett neue Zimmereinrichtung kaufen. Aber schon ein neues Bild an der frisch gestrichenen Wand oder eine neue Schreibtischlampe können Wunder bewirken.

2. Platz schaffen

Wenn ihr schon beim Streichen seid, dann tut euch den Gefallen und räumt in eurem Zimmer auf. Dazu gehört vor allem, sich mal von  Dingen zu trennen, die ihr nie mehr braucht. Die Unterlagen aus dem verhassten Physik-Unterricht? Ab ins Altpapier – zumindest, wenn ihr euch nicht für ein Physik-Studium eingeschrieben habt. Die alten Hausaufgabenhefte? Gleich hinterher!
Und wenn ihr die kitschigen Liebesbriefe von eurem Schwarm aus der 10. Klasse oder euer geliebtes Englisch-Lehrbuch nicht wegwerfen wollt: Packt die alten Erinnerungen an die Schule in eine Kiste und verstaut sie ganz hinten in eurem Schrank. Denn jetzt braucht ihr vor allem eins: Platz für Neues, Platz für eure Studentenzukunft! Wo sollen sonst die Ordner und Bücher fürs Studium hin?

3. Ein Geschenk für die Eltern

Ja, ihr habt richtig gelesen. Wie wäre es zum Beispiel mit Konzerttickets, Theaterkarten oder irgendetwas Vergleichbarem, mit dem ihr eure Eltern für einen Abend loswerdet? Immerhin können nicht nur WG-Partys lustig sein. Die neuen Kommilitonen freuen sich bestimmt, wenn sie von euch zu einer Party zu Hause eingeladen werden.
Außerdem laden sie euch dann das nächste Mal garantiert zur Feier in ihrer WG ein. Also, nichts wie ran an die Party-Vorbereitungen. Kleiner Tipp am Rande: Nicht vor lauter Feiern das ganze Haus in Schutt und Asche legen. Das macht langfristig keinen guten Eindruck auf die neugewonnen Studentenfreunde – und erst recht nicht auf die eigenen Eltern. Die könnten dann mit gutem Grund die nächste Studentenparty streichen – und auch keine gutgemeinten Geschenke mehr annehmen.

4. Kaffee testen

Bald seid ihr Studenten – und Studenten brauchen oft vor allem eins: Kaffee! Viel Kaffee, guten Kaffee und günstigen Kaffee. Aber ihr müsst wissen, woher ihr den kriegt. Also macht euch doch mit ein paar Freunden gleich mal dran, die Cafés in der Nähe der Uni zu testen. Wichtige Kriterien: Preis, Qualität und hübsche Kellner oder Kellnerinnen. Großer Vorteil: Auch für die Nicht-Kaffee-Trinker wird es bestimmt eine leckere heiße Schokolade geben. Wenn ihr dann die tollsten kleinen Straßencafés gefunden habt, könnt ihr außerdem bei euren neuen Kommilitonen prahlen und von eurem Geheimtipp erzählen. Das liefert auch gleich den perfekten Grund, um miteinander Kaffeetrinken zu gehen und sich so besser kennenzulernen.

5. Schlagfertig sein

Ihr habt tatsächlich Angst, dass ihr euch bald von euren Kommilitonen blöde Sprüche anhören müsst, von wegen: „Wie, du wohnst echt noch daheim? Wie uncool!“ Oder ihr habt Bedenken, dass dann jeder sofort von euch denkt, dass ihr weder putzen, kochen noch waschen könnt?
Keine Sorge, in solchen Fällen müsst ihr nur richtig kontern. Zum Beispiel: „Wenigstens ernähre ich mich nicht nur von Fertigpizza.“ Und ihr wisst – im Gegensatz zu vielen Studenten – was ein Wäschetrockner ist und wie eine Geschirrspülmaschine funktioniert. Ansonsten könnt ihr euch einfach an die beliebte StudiVZ-Gruppe halten: „Ja verdammt: Meine Eltern wohnen noch bei mir.“

Erschienen auf: Szene-Extra Seiten der Nürnberger Nachrichten

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One Response to Ja, meine Eltern wohnen noch bei mir

  1. sweetkoffie sagt:

    Liebe Jennifer,
    deine Sicht der Dinge gefällt mir 🙂
    liebe Grüße
    Sweetkoffie

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