Wartet nicht, schreibt!

Das Semester ist vorbei –hurra? Für viele Studenten gilt das keineswegs. Denn sie haben in der vorlesungsfreien Zeit Hausarbeiten zu schreiben. Das ist umso schwerer für Leute, die unter Vorsichherschieben (Prokrastination), Schreibblockade oder chronischer Unlust leiden. Unsere Mitarbeiterin Jennifer Hertlein gibt euch Tipps, wie es mit der Hausarbeit besser klappen kann.

Natürlich, das Semester ist rum, der Klausurmarathon vorbei. Jetzt steht Party machen an, Freunde treffen oder einfach nur faul in der Sonne liegen. Aber leider lässt sich die Hausarbeit nicht verdrängen. Wen bei der Party ständig ein schlechtes Gewissen plagt, der hat von der Freizeit nicht viel.

Deshalb: Sich ein oder zwei Wochen Auszeit gönnen ist wichtig zum Entspannen. In der Zeit sollte man die Uni-Sachen dann Uni-Sachen sein lassen. Danach heißt es aber: Losschreiben! Wer es schafft, sich aufzuraffen, wird belohnt: Denn wer die Hausarbeit nicht bis zum Ende der Semesterferien aufhebt, hat am Schluss nochmal Zeit, sich vor dem neuen Semester den schönen Dingen zu widmen.

Tipp 1: Weg mit Facebook & Co!

Das Schreiben zieht sich, ihr habt keine Lust. Dafür fallen euch tausend Sachen ein, die ihr erledigen müsst. Nur kurz, klar! Ihr wollt nur kurz den Müll rausbringen undputzt am Schluss die ganze Wohnung. Ihr wollt nur kurz auf facebook schauen und stöbert dann zwei Stunden auf den Seiten eurer Freunde. Doch die zwei Stunden, die ihr aus Verzweiflung auf facebook wart, hättet ihr auch anders verbringen können.

Legt euch daher Zeiten fest, wann und wie lange ihr die Hausarbeit schreibt. Danach plant ihr eine Pause, in der ihr eurer Lieblingsbeschäftigung nachgeht. Aber: In der Konzentrationsphase am besten die Internetverbindung kappen, Handy ausschalten und den Staubwedel ganz weit weg legen.

Tipp 2: Freunde treffen!

Ihr schreibt schon ewig an eurer Hausarbeit. Plötzlich geht es nicht mehr weiter. Ihr wisst nicht mehr, worauf ihr hinaus wollt oder wie ihr es formulieren sollt. Ihr starrt stundenlang die leere Word-Seite auf eurem Computer an.  Eine Schreibblockade! Meist geht die einher mit chronischer Unlust. Denn wer ist noch motiviert, wenn er einfach nicht weiterkommt? In so einem Fall hilft nur: Laptop zuklappen und raus aus eurer Bude oder der Bibliothek

Trefft euch mit Freunden, besucht Mama und Papa oder ruft eure Großeltern endlich mal wieder an. Egal mit wem ihr sprecht: Sobald ihr versucht, eure Hausarbeit einem Außenstehenden zu erklären, sortiert ihr auch eure Gedanken im Kopf. Dabei geht euch vielleicht ein Licht auf! Wenn nicht konntet ihr wenigstens über die blöde Hausarbeit lästern

Tipp 3: Durchhalten im Endspurt

Ihr seid nervlich langsam am Ende? Jetzt gilt es durchzuhalten. Am besten ihr nehmt euch zum Beispiel vor, die Hausarbeit bis Freitag fertig zu schreiben – und dafür am Samstag eine große Shoppingtour mit der besten Freundin oder Party mit den Kumpels zu machen. Wenn ihr euch auf so eine eigene Belohnung freut, ist die Motivation größer! Und immerhin habt ihr für all das auch wieder Zeit, sobald die Hausarbeit weg ist, für Freunde, für Party, für Urlaub – für alles eben, was richtig tolle Semesterferien ausmacht.

Erschienen auf: Szene-Extra Seiten der Nürnberger Nachrichten

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